Historie der Bewerbung

Nachfolgend finden Sie eine Übersicht zu den Anfängen der Bewerbung für die Eintragung der „Friedhofskultur in Deutschland“ als Immaterielles Kulturerbe.

 

Auszug des Newsletters von T. Pehle an den VfG im Dezember 2016

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

ein für den Verband für GEDENKKULTUR prägendes und erfolgreiches Jahr neigt sich mit guten Nachrichten dem Ende entgegen: Die UNESCO-Bewerbung, die deutsche Friedhofskultur in die Liste des immateriellen Kulturerbes aufzunehmen, ist auf gutem Wege, angenommen zu werden. (…)

 

Mit diesem Newsletter möchte ich mich auch im Namen des Vorstands sehr herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung in diesem Jahr bedanken. Zugleich wünschen wir Ihnen frohe und besinnliche Festtage und einen guten Start ins kommende Jahr.

 

Mit besten Grüßen

 

Tobias Pehle

 

Verband für GEDENKKULTUR


Feinjustierung des Antrags

Deutsche Friedhofskultur ist weiter auf dem Weg zum UNESCO-Kulturerbe

 

Die vom Verband für GEDENKKULTUR initiierte und organisierte Bewerbung, die deutsche Friedhofskultur in die UNESCO-Liste des Immateriellen Kulturerbes einzutragen, ist weiter auf Erfolgskurs. Der Vorsitzende des Expertenkomitees Immaterielles Kulturerbe bei der Deutschen UNESCO-Kommission, Prof. Dr. Christoph Wulf, sowie des Generalsekretärs der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland, Udo Michallik, haben sich für unsere Teilnahme am Bewerbungsverfahren bedankt. Sie schreiben weiter: „Die „Friedhofskultur“ in Deutschland umfasst vielfältige Traditionslinien: handwerkliche, städtebauliche, emotionale, lokale und gesamtgesellschaftliche Elemente“. Dieses „Traditionsbündel“ sei „offen und allgemein“. Deshalb ist jetzt eine Feinjustierung der Bewerbung bis April 2017 erforderlich. Dazu werden wir eng mit unseren Antragspartnern, vor allem aber auch mit Prof. Norbert Fischer zusammenarbeiten.

 

Das Schreiben von UNESCO und KMK bedeutet einen weiteren wichtigen Erfolgsschritt auf dem Weg zur Ernennung. Das Expertenkomitee steht unserem Antrag offensichtlich grundlegend positiv gegenüber – andernfalls hätte man bereits die Bewerbung abgelehnt. Mit einer endgültigen Entscheidung über die Aufnahme ist im Herbst kommenden Jahres zu rechnen.

Mail an den VfG-Vorstand zum Stand der UNESCO-Bewerbung vom März 2017:

 

Hallo zusammen,

 

der neue Antrag für die UNESCO-Antrag steht grundlegend (siehe Anlage). Es wird jetzt von Prof. Fischer und der UNESCO geprüft sowie korrigiert. Danach gilt es eine finale Version, die dann auch den anderen Verbänden zugesendet wird.

 

Folgender Zeitplan:

 

bis 10.3. Finalisierung durch Prof. Fischer
In der Woche vom 13.-17. Endabstimmung mit UNESCO-Mitarbeitern in Berlin
20.3. Fertiger Antrag geht an die Mitbewerber
30.3. Offizielles Einreichen bei der UNESCO

 

Ich würde mich freuen, wenn der ein oder andre Zeit finden könnte, den Antrag zu lesen und zu kommentieren.

 

VG

 

Tobias Pehle

 

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